Lesung 20.12.2025 16 Uhr und 18:00

Gegen das Schweigen Lesung mit Evi Schropp & Ludwig Thoma

20. Dez., 16:00–17:30

Gewalt gegen Frauen und der Matilda-Effekt Frauen in Deutschland sind zwar schon sehr weit auf ihrem hart erkämpften Weg in die Gleichberechtigung – aber das Ziel ist noch längst nicht erreicht. Das zeigt nicht nur die ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen in vielen Berufen und im Sport, die Unterreprä- sentation von Frauen in Führungsämtern und die real existierende Gewalt gegen Frauen und wie damit umgegangen wird. Es gibt sie noch in Deutschland – die patriarchalen Strukturen und diese sind verantwortlich für diesen Mangel an Gleichberechti- gung und tragen zur Gewalt gegen Frauen bei. Häusliche Gewalt wird oft verharmlost, Femizide werden nicht gesondert erfasst, als Bezie- hungsdrama verharmlost und mildernde Umstände wie emotionale Ausnahmesitutation bei einer Trennung werden betont. Frauenhäuser sind nicht in genügender Anzahl vorhanden, so dass schutzbedürftige Frauen und Kinder nicht aufgenommen werden können. Am Ende der physischen Gewalt gegen Frauen steht oft ein Mord. Wir sollten nicht vergessen, dass in Deutschland fast jeden Tag ein Femizid stattfindet und alle zwei Tage ein Mann seine (Ex-)- Partnerin tötet. Diese Morde werden allzuoft als Beziehungstat ver- harmlost. BKA-Vizepräsident Michael Kretschmer meint dazu: „Die Zahlen und Fakten zeigen, dass Hass und Gewalt gegen Frauen ein zunehmendes gesellschaftliches Problem sind. In allen Bereichen der geschlechtsspezifisch gegen Frauen begangenen Straftaten sehen wir einen Anstieg.“ Frauen erfahren aber ni

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